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Was ist ein Blog

Was ist ein Blog und ist er 2022 wirklich noch sinnvoll?

Du hast eine Webseite oder bist gerade dabei, eine neue gestalten zu lassen? Was dabei auf keinen Fall fehlen sollte: ein Blog. Doch was ist ein Blog eigentlich genau und wieso ist er so wichtig? Die Vorteile eines Blogs sind deutlich umfassender als es auf den ersten Blick scheint. Er dient nämlich nicht nur als reine Informationsquelle für Deine Webseitenbesucher. Über einen Blog kannst Du Dich profilieren, Spannendes und Wissenswertes zu Deinem Unternehmen oder Deiner Branche veröffentlichen und ja, er bringt sogar neue Besucher auf Deine Webseite und lockt damit potenzielle Kunden an. Wie das alles funktioniert, erfährst Du hier.

Was ist ein Blog?

Ein Blog ist ein in der Regel separater Abschnitt auf einer Webseite oder einem Onlineshop, auf dem der Domaininhaber in regelmäßigen Abständen Informationen in text-, bild, und videoform veröffentlicht. Die Informationen können fachlicher Natur in Form brachentypischen Expertenwissens, genauso aber auch unternehmerischer oder persönlicher Natur sein. Eine gute Mischung aus allen Bereichen macht den Blog vielfältig und für Leser interessant.

Blogartikel zu verfassen, nimmt viel Zeit in Anspruch. Das ist für viele Unternehmer der Hauptgrund, auf einen Blog zu verzichten. Es scheint wertvolle Arbeitszeit zu fressen, die augenscheinlich anderweitig besser investiert wäre. In Zeiten von Ressourcenknappheit und Personalmangel muss in besonderem Maße auf Effizienz geachtet werden. Dabei wird oft wenig Wert auf die Priorisierung eines gut geführten Blogs gelegt. Warum das ein Fehler ist und wie Du spannende Blogartikel schreibst? Einfach weiterlesen!

💡 Tipp: Wenn Dir Deine Zeit nicht reicht, um einen Blog professionell aufzusetzen und regelmäßig mit hochwertigen Inhalten zu bespielen, kannst Du diesen Bereich auch outsourcen. Lass uns darüber sprechen, welche Rolle wir dabei spielen können.

Welchen Nutzen hat die Einrichtung eines Blogs für mich?

Nachdem die Frage Was ist ein Blog? geklärt ist, willst Du sicher auch wissen, wieso Du eigentlich den ganzen Aufwand betreiben solltest. 😊

Wertvolles Sprachrohr zu Deinen Kunden

Mit einem Blog erreichst Du (potenzielle) Kunden und kannst möglicherweise sogar Deinen Kundenstamm ausbauen. Bloggen schafft Vertrauen. Sei ein Storyteller, plauder ein wenig aus dem Nähkästchen und komme Deinen Kunden nah. Zeig ihnen, wer hinter dem Unternehmen steckt und dass auch Du „nur ein Mensch wie jeder andere“ bist. Genauso wie Du Deine Kunden kennenlernen möchtest, möchten sie nämlich auch Dich kennenlernen.

Blogartikel sind oft auch Grundlage für gute Gespräche und intensiven Austausch auf digitalem Weg. Kommentarspalten regen Leser zum Feedbackgeben an und bieten Platz für Fragen. Du wärst nicht der erste, der einen neuen Kunden durch seinen Kommentar unter Deinem Blogartikel gewinnt. 😊

Durch regelmäßiges Bloggen beschäftigst Du Dich automatisch mit Deinen Zielgruppen, deren Anforderungen, Problemen und Bedürfnissen – denn Du möchtest die Inhalte Deiner Texte ja schließlich auf deren Wünsche auslegen. So nimmst Du gleichzeitig auch Veränderungen schneller wahr und kannst Deine Angebote und Dienstleistungen besser auf sie abstimmen. Du bloggst also nicht nur des Bloggens wegen. Du bloggst auch, um Dein Tagesgeschäft passgenau auf Deine Zielgruppen abstimmen zu können.

Ein Ort zum Teilen Deiner Fachexpertise

Vielleicht bist Du Finanzguru oder Kochprofi, vielleicht SEO-Fachmann oder eine Koryphäe im Handwerk – positioniere Dich als Experte! Die Leser wollen wissen, was sie an Dir haben und was sie von Dir erwarten dürfen. Einen professionellen Eindruck zu hinterlassen, bindet Kunden. Nutze Blogartikel, um Deine Fachexpertise zu teilen und Deinen Zielgruppen fachliche Tipps an die Hand zu geben.

Der große Vorteil für Dich selbst: Auch Du lernst dazu. Du bleibst auf dem neusten Stand, recherchierst Fachthemen und beschäftigst Dich mit aktuellen Vorkommnissen in Deiner Branche. Nicht zuletzt kannst Du den Vorteil nutzen, Deiner Konkurrenz immer einen Schritt voraus zu sein und sie gleichzeitig im Blick zu behalten.

Blogartikel als wirksames SEO-Werkzeug

Man braucht nicht studiert zu haben, um zu verstehen: hat Deine Webseite 5 Seiten, können auch nur 5 auf Google gefunden werden. Postest Du hingegen jeden Monat zwei Blogartikel und hat Deine Webseite damit am Ende des Jahres mindestens 24 Seiten, so können auch 24 Seiten in den Google Suchergebnissen auftauchen. 😎 Also – bloggen schafft Sichtbarkeit auf Google.

Blogartikel eignen sich außerdem, um Keywords auch außerhalb der statischen Webseitentexte gezielt zu platzieren. Betreibe Keywordrecherche und nutze für jeden Blogartikel ein anderes Keyword. Dadurch werden Suchimpressionen und Webseitenaufrufe erhöht.

Die Vorteile des Bloggens sind nicht von der Hand zu weisen. Sowohl Deine Kunden als auch Du selbst profitieren von regelmäßigen Veröffentlichungen.

Was ist beim Verfassen von Blogartikeln zu beachten?

⏳ Zeitaufwand

Zunächst nochmal zurück zum Thema Zeitaufwand. Ja, ein guter Blogartikel braucht seine Zeit. Denn es gehört viel mehr dazu, als einfach ein bisschen Text herunterzuschreiben. Die Themen wollen gut überlegt und die Inhalte gegebenenfalls vorab recherchiert werden. Bevor es also mit dem Schreiben losgeht, geht schon mal einiges an Zeit ins Land.

Für das reine Verfassen der Texte kannst Du mit etwa 300 – 500 Wörtern pro Stunde rechnen. Das ist natürlich nur ein grober Richtwert, denn die Dauer hängt maßgeblich von Faktoren wie der Komplexität des Themas sowie Deiner Schreiberfahrung und -geschwindigkeit ab.

Hinzu kommen die Bildrecherche und gegebenenfalls die Bearbeitung von Bildern, die Du in Deinen Blogartikel einbinden möchtest. Auch das dauert Zeit. Die abschließende Überarbeitung Deines Artikels darf natürlich auch nicht fehlen und muss dem Zeitaufwand entsprechend zugerechnet werden.

Pauschal lässt sich die Frage nach dem Zeitaufwand pro Blogartikel nicht beantworten. Dafür spielen zu viele variable Faktoren eine Rolle. Ein ganz grober Richtwert für Dich: für einen qualitätvollen und sorgfältig recherchierten Blogartikel kannst Du in etwa 4 – 5 Stunden von Recherchebeginn bis Veröffentlichungszeitpunkt einplanen.

⏰ Häufigkeit

Der Zeitaufwand beschränkt natürlich die Menge der Blogartikel, die veröffentlicht werden können. Es gilt aber der Grundsatz: nimm lieber einen richtig guten anstatt drei halbherzig verfasste Blogartikel online.

Die Schreibfrequenz hängt von der Art des Business ab. Wenn Du bloggst, um möglichst schnell wichtige Neuigkeiten an den Mann zu bringen, hilft es nicht, nur einen Artikel pro Monat zu veröffentlichen. Denn bis dieser dann online geht, sind die News schon gar keine News mehr. Hier sollte mehrmals pro Woche gebloggt werden. Allerdings darf dann auch der Umfang der einzelnen Artikel reduziert werden, sodass der Zeitaufwand pro Artikel sinkt. In unserem Business hingegen reichen ca. 1 – 2 Blogartikel pro Monat – wichtiger als die Frequenz ist die Regelmäßigkeit.

🚀 Umfang

Auch beim Umfang gibt es keine Pauschalaussage. Die Wörteranzahl hängt zum Beispiel davon ab, wie intensiv Du thematisch eintauchen willst oder wie viel Erklärung ein bestimmtes Thema erfordert. Grundsätzlich hat sich Long-Form-Content eher durchgesetzt. Denn wenn sich der Leser für ein Thema interessiert, dann ist er bereit, auch längere Texte zu lesen – und er wünscht sich das sogar. Kurze Artikel können hingegen einen unprofessionellen Eindruck entstehen und auf dürftigen Rechercheaufwand schließen lassen.

Entscheidend ist: hänge Deinen Leser nicht ab! Baue keine unnötigen Füllwörter ein, nur um Deinen Artikel künstlich zu verlängern. Denn sonst schließt der Leser Deinen Artikel schneller als Du gucken kannst. Als Orientierung solltest Du mindestens 1000 Wörter veranschlagen. Lange Blogartikel haben einen weiteren Vorteil, nämlich aus SEO-Sicht: sie steigen nachweislich im Ranking.

🖼️ Gestaltung

Nichts liest sich langweiliger als endlos lange Texte. Pimpe Deinen Artikel mit Grafiken und Videos und nutze Emojis, um ihn visuell ansprechend zu gestalten. Hochauflösende Fotos stehen zum Beispiel bei Unsplash oder Pexels zum kostenlosen Download bereit.

Verwende viele Absätze. Das Leseverhalten am Bildschirm ist ein anderes als das bei Printtexten. Viele kurze Absätze machen den Text übersichtlich und erleichtern das Lesen. Nutze außerdem viele Zwischenüberschriften, um Deinen Text gut zu strukturieren.

📜 Inhalte

Über die Inhalte entscheidest natürlich Du selbst. Orientiere Dich aber an den Interessen Deiner Zielgruppen. Du wirst nicht mit jedem Artikel jede Deiner Zielgruppen auf einmal erreichen. Deswegen ist es wichtig, die Inhalte Deiner Blogartikel abzuwechseln und so zu planen, dass für jede Deiner Zielgruppen interessante Blogartikel dabei sind.

Überlege Dir vorab, wie Du Deinen Blog aufbauen und strukturieren möchtest. Du kannst zum Beispiel im Dreimonatszyklus thematisch abwechseln:

1️⃣ Glänze mit Expertise und wähle ein fachliches Thema: Am Beispiel von STARTS könnte das unser Blogartikel Wie Du die Social Media Trends 2022 erfolgreich für Dich nutzen kannst sein.

2️⃣ Berichte über Neuigkeiten im Unternehmen, wie beispielsweise Wohin geht die spannende Reise von STARTS als Agentur 2022?

3️⃣ Schaffe Transparanz durch einen Blogartikel mit persönlichem Bezug: Hier ist der Erfahrungsbericht unserer Praktikantin ein gutes Beispiel.

✍️ Schreibstil

Der persönliche Schreibstil lässt sich nur schwer verändern – und das sollte er auch nicht. Denn genau das bist Du, das ist Deine Marke, die Du nach außen präsentieren möchtest. Das sind Deine persönlichen Formulierungen und Deine Worte und Gedanken, die Du zu einem bestimmten Thema loswerden möchtest. Ein individueller Schreibstil macht Dich authentisch und nahbar. Versuche also auf keinen Fall, ihn künstlich zu verändern.

Trotzdem sollte die Art der Formulierungen bewusst gewählt und an den Inhalt der Texte angepasst sein. Möchtest Du über ein fachliches Thema informieren, so ist selbstverständlich Fachsprache und ein eher zurückhaltender, professioneller Stil angemessen. Ein Blogartikel mit persönlichem Bezug kann hingegen offener und in Umgangssprache formuliert sein.

Mache Dir außerdem schon vorab Gedanken darüber, wie Du Deine Leser ansprechen möchtest – per Du oder per Sie. Das hängt von Deinem persönlichen Empfinden ab, von Deinem Verhältnis zu Deinen Kunden und vielleicht auch von Deiner Branche. Egal wie Du es handhabst: mach es unbedingt einheitlich!

Fazit: Lohnt sich Bloggen?

Du hast sicher schon gemerkt, dass wir große Befürworter des Bloggens sind. 😊 Wir hoffen, wir konnten Dich ein wenig an die Thematik Was ist ein Blog und was bringt er mir? heranführen.

Die Vorteile, die das Bloggen mit sich bringt, sind riesig und können positive Auswirkungen auf Dein gesamtes Business zeigen. Wichtig ist nur, dass Du mit System vorgehst. Denn alle paar Monate einen inhaltlosen Artikel mit 385 Wörten zu veröffentlichen, bringt weder Dich noch Deine Zielgruppe weiter.

Wenn Du Dir aber im Vorfeld einige Gedanken machst, einen Plan erstellst, fundierte Recherchen anstellst und dann einfach loslegst, kann nichts schief gehen.

Also – ran an den PC und in die Tasten hauen.

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