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Social Media Trends 2022

Wie Du die Social Media Trends 2022 erfolgreich für Dich nutzen kannst

Die digitale Welt ist gekennzeichnet durch extreme Schnelllebigkeit. Was heute aktuell ist, ist morgen schon veraltet. Das gilt für nahezu alle digitalen und virtuellen Bereiche – vom technischen Fortschritt durch Forschung und Entwicklung in Bereichen wie der Automobilindustrie oder der Automatisierung über die Nutzung von künstlicher Intelligenz bis hin zur digitalen Kommunikation und Interaktion.

Zu letzterem gehört auch die Nutzung der Möglichkeiten der sozialen Medien, nicht nur privat, sondern auch gewerblich. Unternehmen ohne eigenen Facebook- oder Instagramaccount gelten als nicht mehr am Zahn der Zeit. Da auch die sozialen Medien unter dem Einfluss des stetigen Wandels stehen, möchten wir Dich heute über die aktuellen Social Media Trends aufklären und Dir zeigen, wie Du sie für Dich und Deinen Unternehmenserfolg nutzen kannst. Gerne unterstützen wir Dich bei der Umsetzung.

4 Social Media Trends, die Dich ganz weit nach vorne bringen

Von neuen Trends und Hypes rund um Social Media hört man fast täglich – sei es ein neues Instagramformat oder eine neue TikTok Challenge. Dabei fällt es als Laie schwer, zu filtern, was denn nun wirklich wichtig ist und welche Maßnahmen den größten Erfolg bringen. Wir stellen Dir vier Social Media Trends vor, die wir als besonders wirkungsvoll und nachhaltig betrachten.

Trend 1: Kurzvideos als Reichweitenschlager

Ohne die Verwendung von Kurzvideoformaten können Social Media Kanäle, wenn überhaupt, nur noch mit erhöhtem Aufwand die gewünschten Erfolge erzielen. Kurzvideos gewinnen zunehmend an Relevanz und werden für User immer bedeutsamer. Bei regelmäßiger Nutzung haben sie enormen Einfluss auf die Reichweite, besonders im Vergleich zu Bildposts, die eine geringere Bedeutung in Bezug auf die Reichweite haben. Deswegen legen wir Dir nahe, den Fokus auf Reels zu legen – und das nicht nur bei Instagram. Auch bei Facebook können Reels genutzt werden. Und abhängig von der Zielgruppe ist auch TikTok ein wichtiger Kanal. Hier gilt: ausprobieren, Erfolge messen, Maßnahmen anpassen!

Was eindeutige Hinweise schon jetzt vermuten lassen: der Instagram Feed wird sich langfristig Stück für Stück an den von TikTok annähern und die Videos und Fotos nahezu im Vollbildformat anzeigen. So rücken die Inhalte noch mehr in den Fokus. Die Bedeutung von Kurzvideos wird also auch zukünftig noch deutlich steigen, sie gehören also zu den echten Social Media Trends.

Trend 2: Wirkung von Videos

Auch herkömmliche Videos, die nicht unter den Begriff der Reels oder Kurzvideos fallen, zählen zu den aktuellen Social Media Trends. Denn Du kannst sie mit ziemlich überschaubarem Aufwand effizient für Dich nutzen.

👉 Pimpe Deine Videos

Vor der Veröffentlichung eines Videos kannst Du es „pimpen“: zum Beispiel indem du nachträglich eine Audiospur aufnimmst, die über den Originalton des Videos gelegt wird, ein sogenanntes Voice Over, oder indem Du dem Video Trend Sounds hinzufügst. Das sind populäre Sounds, die eine bestimmte Zeit lang häufiger ausgespielt werden als andere und Dir somit mehr Reichweite generieren. Außerdem bietet es sich an, bei Challenges mitzuwirken.

👉 Gestalte Inhalte bewusst

Die Inhalte Deiner Videos solltest Du bewusst gestalten, sodass Du Deine Community direkt catchst. Sie müssen sich abheben von anderen, um in der Flut an Beiträgen nicht unterzugehen. Die erste Sekunde Deines Videos ist entscheidend dafür, ob der Nutzer das Video weiterschaut oder lieber weiterscrollt. Nutze diese erste Sekunde! Baue Teaser ein, entwickle Vorher-Nachher-Videos, wecke das Interesse – egal wie. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt.

👉 Sende klare Botschaften

Außerdem wichtig: sende klare Botschaften. Und das am besten zu spezifischen Themen. Denn je nieschiger der eigene Content ist, desto besser kommt er bei der Community an. Social Media ist voll von allgemeinen Themen mit wenig Aussagekraft. Hebe Dich also von anderen ab, indem Du außergewöhnlichen Content produzierst.

👉 Binde Deine Community ein

Social Media lebt von sozialer Interaktion und Kommunikation – wenn auch virtuell. Sei keine One-Man-Show, sondern binde Deine Follower ein. Fordere sie auf, Deine Videos zu kommentieren, indem Du zum Beispiel offene Fragen stellst oder nach eigenen Erfahrungen fragst. So bist Du nahbar und greifbar, Du bist für Deine Community „jemand zum Anfassen“.

Trend 3: Kollaborationen

Genauso wie andere an Deinen Videos teilnehmen und mit Dir kommunizieren können, kannst auch Du das natürlich mit anderen machen. Das beschränkt sich nicht nur auf Kommentare und Likes – seit diesem Jahr reihen sich zwei weitere wichtige Bausteine in die Social Media Trends ein.

Das ist zum einen ein Feature, das bereits aus TikTok bekannt ist, die sogenannten Video-Reactions. Damit kannst Du auf Reels mit einem eigenen Video antworten bzw. reagieren. Zum anderen kannst Du auf Instagram Postings als Co-Autor erstellen. Das heißt, Du kannst mit Geschäftspartnern oder Freunden gemeinsame Postings erstellen und veröffentlichen. Beide Accountnamen werden dann als Autor angezeigt. Der riesige Vorteil liegt auf der Hand: der Post wird auf zwei Accounts angezeigt, wodurch Reichweite, Interaktionsrate und Abonnementzahlen einen echten Boost erleben. 🚀

Auch im Bereich Social Media kann Zusammenarbeit den entscheidenden Erfolg bringen.

Trend 4: Fokus Mehrwert

Überlege mal: Welchen Social Media Profilen folgst Du mit Deinem privaten Account? Klar, Deinen Freunden und Bekannten, vielleicht noch Vorbildern und Idolen. Und darüber hinaus? Vermutlich sind alle weiteren Profile Deiner Follow-Liste solche, deren Inhalt für Dich spannend ist. Solche, von denen Du einen Mehrwert hast und die Deine Interessen widerspiegeln. Vielleicht sind sie besonders lustig, vielleicht besonders sachlich informativ, vielleicht liefern sie Dir aber auch besondere Tipps und Tricks für Alltag und Freizeit. Aber klar ist: es gibt einen Grund, wieso Du ihnen folgst.

Gib also auch Du Deinen Followern Gründe, Dir zu folgen! Welche das sind, ist natürlich abhängig von Deinem Fokus, genauso aber auch von dem Deiner Community. Überlege Dir eine Strategie, die zu Dir passt und Dich glaubwürdig macht. Poste nicht willkürlich irgendwelche unscharfen, wenig aussagekräftigen Fotos von Produkten oder ständig Infos über neue Jobangebote oder Dienstleistungen. Poste lieber Beiträge, aus denen Deine Follower lernen und einen Mehrwert für sich generieren können. Das A&O ist, dass Du Dich mit Deinen Beiträgen interessant machst und von anderen abhebst.

Und wie sieht das in der Praxis aus?

Jetzt haben wir Dir schön übersichtlich vier aktuelle Social Media Trends erklärt – so viel zur Theorie. Doch was kannst Du jetzt damit anfangen und wie kannst Du mit den Social Media Trends mitgehen?

Du möchtest, dass Deine Follower mit genau diesem Blick Deine Beiträge anschauen? Los geht’s!

Die beiden Schlüsselwörter hierfür lauten Geduld und Kontinuität. Nur weil Du mal zwei, drei Wochen ein paar Reels postest, wird Dein Account nicht direkt durch die Decke gehen. Entwickle zuerst ein Konzept, an das Du Dich dann auch wirklich hältst. Hier gibt es natürlich kein allgemeingültiges Rezept, das immer und für jeden funktioniert. Was aber jeder Strategie zugrunde liegen sollte, ist das Posten von mindestens zwei Beiträgen pro Woche, tendenziell sogar mehr. Der Content sollte sich in erster Linie auf Videos und Reels beschränken, wobei natürlich auch Bild- und Textbeiträge eingebunden werden können.

Im Idealfall kümmerst Du Dich nicht nur um Deinen eigenen Account und Deine Follower, sondern bist auch selbst aktiv. Kommentieren, liken, Story Reaktionen – hier ist alles erlaubt, was auf Dich aufmerksam macht.

Und ja – den Social Media Trends zu folgen und den eigenen Account professionell zu betreuen, ist extrem zeitintensiv. Das fällt neben dem Tagesgeschäft oft hinten runter. Wir unterstützen Dich gerne von der Analyse des Ist-Zustandes über die Entwicklung einer Strategie bis hin zur vollständigen Umsetzung des Konzeptes.

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