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Texte im Webshop

5 Tipps & Tricks zum Webshop: Die besondere Wirkung aussagekräftiger Texte

Der Onlinehandel boomt und hat in den vergangenen Monaten enorm an Bedeutung gewonnen. Gerade zu Weihnachten bricht der virtuelle Handel alle Rekorde. Auch, wenn den meisten der Einzelhandel vor Ort nach wie vor am Herzen liegt: ohne einen Webshop verschenken viele Händler wichtigen Umsatz.

Das Problem: Den meisten Händlern fehlt die Zeit und das Know-How, um einen eigenen Onlineshop auf die Beine zu stellen. Die Prioritäten liegen oft ganz wo anders – nämlich auf dem Handel vor Ort – sodass die Möglichkeit des Onlineverkaufs einfach in Vergessenheit gerät. Oder es gibt einen Onlineshop, der aber nur dürftig gewartet werden kann.

Es ist an der Zeit, Deinen Webshop zu pimpen!

Texte im Webshop

Wir möchten Dir auf die Sprünge helfen und Dich dabei unterstützen, Deinen Onlineshop auf Vordermann zu bringen. In diesem Artikel erfährst Du, wie Du Deinem Shop mit wenig Aufwand neuen Glanz verleihst: Nämlich mithilfe aussagekräftiger Texte.

Wenn eine der folgenden Aussagen auf Dich zutrifft, dann solltest Du unbedingt weiterlesen:

👉 Du hegst seit langem den Wunsch, Deine Produkte online zu verkaufen, bist Dir aber unsicher, wie Du sie gut vermarkten kannst?

👉 Du bist gerade dabei, einen Webshop aufzubauen, weißt aber nicht, welche Beschreibungen oder Texte für welche Produkte und in welchem Umfang nötig sind?

👉 Du führst und pflegst bereits einen Webshop, hast Dir bislang keine Gedanken über die Wirkung der Texte gemacht und möchtest genau das nun ändern?

👉 …oder Du interessierst Dich einfach für das Thema „aussagekräftige Texte im Webshop“.

TIPP 1: Übersichtlichkeit und Nutzerfreundlichkeit – nutze Produktkategorien

Deine potenziellen Kunden bzw. die, die Deinen Onlineshop besuchen, mögen es unkompliziert. Das heißt: intuitive Bedienung und Übersichtlichkeit des Shops sind das A&O. Dazu hilft es, die Produkte zu sortieren und passenden Kategorien zuzuordnen. Socken zu Socken, Handseifen zu Handseifen, Kinderspielzeug zu Kinderspielzeug. Welche und wie viele Kategorien es gibt, hängt natürlich maßgeblich von Deinem Sortiment ab. Die Umsetzung kann grundsätzlich auf zwei verschiedene Arten erfolgen:

Möglichkeit 1 – Kategorien im Menü: Solltest Du nur wenige Kategorien haben, ca. 3 – 5, kannst Du all diese Kategorien bereits oben in der Menüleiste verlinken. So kann der Besucher direkt wählen, in welche Kategorie er springen möchte. Ein gutes Beispiel findest Du bei beeboots.



Möglichkeit 2 – Übersichtsseite aller Kategorien: Hast Du mehr als 5 Kategorien, bietet es sich an, im Menü nur auf Deinen Shop zu verlinken und den Besucher anschließend auf eine Übersichtsseite zu leiten, auf der alle Kategorien verlinkt sind. Im folgenden Bild siehst Du die Kategorien des Onlinemarktplatzes von WasJetzt Odenwald übersichtlich dargestellt, nachdem der Menüpunkt „Produkte“ ausgewählt wurde.

Nach der Auswahl der Kategorien sollte ein kurzer, knapper Beschreibungstext zusammenfassen, welche Produkte die jeweilige Kategorie beinhaltet. Was erwartet den Kunden, wenn er sich in den Produkten dieser Kategorie umschaut? Er muss sich abgeholt fühlen und wissen, an welcher Stelle er sich gerade befindet. Hier ist wichtig: kurz und prägnant und den Kunden neugierig machen.

TIPP 2: Nicht alles auf einmal – unterteile Deine Texte in Textkategorien

Produkte verkaufen sich grundsätzlich besser, wenn sie gut beworben sind. Dabei geht es nicht darum, dem Kunden etwas vorzugaukeln oder willkürlich irgendwelche Begriffe an den Kopf zu werfen, die ihm sagen sollen, Deine Produkte seien sowieso das einzig Wahre. Vielmehr geht es darum, dem Kunden zu beschreiben, was er von Deinen Produkten erwarten kann – und vielleicht, was eben nicht.

Am besten teilst Du Deine Texte dafür in Textkategorien ein. Der Kunde möchte mit einem Blick erfassen können, wo die Informationen stehen, die gerade jetzt und für dieses Produkt für ihn wichtig sind. Zu lange, unübersichtliche Textblöcke liest keiner. Welche Textkategorien Du wählst, wie lang sie sind und was sie genau beinhalten sollen, ist natürlich abhängig von Deinen Vorlieben und Deinem Sortiment. Grundsätzlich empfehlen wir eine Einteilung so oder so ähnlich:

1️⃣ Produktkurzbeschreibung: Deine Produktkurzbeschreibung soll in wenigen Worten sagen, was dieses Produkt ausmacht und was es von anderen abhebt. Hier sind lange Sätze tabu. Besser sind stichwortartige, aussagekräftige Textpassagen. Die Produktkurzbeschreibung wird meist auf der Produktübersicht angezeigt, also dort, wo all Deine Produkte gemeinsam aufgelistet sind. So kann der Kunde blitzschnell erfassen, welches der Produkte für ihn am geeignetesten sein könnte.

2️⃣ Produktbeschreibung: Die Produktbeschreibung soll die Details und Vorteile Deines Produktes hervorheben und ist umfangreicher als die Produktkurzbeschreibung. Sie wird dann angezeigt, wenn der Kunde auf eines Deiner Produkte klickt. Denn: wählt er ein bestimmtes Produkt aus, bedeutet das, er interessiert sich dafür. Entsprechend möchtest Du ihm dann Details an die Hand geben, mit denen er entscheiden kann, ob dieses Produkt das Richtige für ihn ist. Ein Richtwert für die Länge von Produktbeschreibungen sind ca. 70 – 100 Wörter.

3️⃣ Eigenschaften: Welche Eigenschaften bei Deinen Produkten wichtig sind, weißt Du selbst am besten. Das könnten – natürlich abhängig vom Produkt – Produktvarianten, Details zum Material, zur Pflege oder den Inhaltsstoffen sein. Eines gilt aber für alle: keine langen Sätze! Kurz und knackig ist hier die Devise.

4️⃣ Anwendungshinweise: Gibt es Details, die den Kunden rund um Dein Produkt interessieren könnten? Dann pack sie dazu. Lieferzeit, Versandhinweise, Verfügbarkeit oder Produktbewertungen können den Kunden davon überzeugen, Dein Produkt zu bestellen. Auch hier gilt: kurz, knapp und übersichtlich.

TIPP 3: Überlade Deine Produktseiten nicht mit Text

Endlos lange Texte will keiner lesen. Da kann das Produkt noch so gut sein, der Webshop noch so schön oder der Verkäufer noch so sympathisch. Wenn 5 Minuten nötig sind, um erstmal alles rund um das Produkt zu lesen, wird der Nutzer Deinen Webshop genauso schnell wieder verlassen wie er ihn besucht hat. Deswegen: schaffe Übersichtlichkeit! Deine Texte müssen inhaltlich alles enthalten, was für den Kunden wichtig ist. Genauso müssen sie aber visuell so dargestellt werden, dass es nicht überladen wirkt.

Eine gute Lösung hierfür ist es, die Textkategorien per Dropdown Menü einblenden zu können. WasJetzt Odenwald zeigt im Bild rechts, wie das geht.

Produktkategorien

TIPP 4: Kenne Deine Kunden

Eines ist ganz wichtig: Deine Zielgruppe. 🎯 Für wen sind Deine Produkte gedacht? Kinder oder Erwachsene, Frauen oder Männer, für eine bestimmte Berufsgruppe oder für Otto-Normal-Verbraucher? Mach Dir Gedanken darüber, wer sich für Deine Produkte interessiert und stimme Deine Texte darauf ab. 💭

Einem Elektriker brauchst Du beispielsweise nicht erklären, was ein Multimeter ist und ein Hundebesitzer weiß auch schon, wofür er eine Schleppleine braucht. Ein Kind hingegen catchst Du am besten mit bunten Bildern – Texte sind hier zweitrangig. Sie sollten deswegen eher kurz und vor allem leicht verständlich sein.

Überlege Dir außerdem, worauf Deine Kunden Wert legen. Nachhaltigkeit? Herstellung in der Region? Exklusivität? Eine hohe Qualität bei entsprechendem Preis? Oder lieber günstig und einfach? Hebe mit Deinen Texten das hervor, was Deinen Kundengruppen wichtig ist. Denn so verschieden wie die Menschen sind, so individuell müssen auch Deine Texte sein.

TIPP 5: Content is king – die Sichtbarkeit Deines Shops liegt in Deiner Hand

Was Texte mit der Sichtbarkeit Deines Shops zu tun haben? Ganz einfach: Suchmaschinen wie zum Beispiel Google sind darauf bedacht, Nutzern nur ausgewählte und für sie relevante Inhalte zu zeigen. Sie filtern Webseiten also nach deren Content.

Der Content lässt sich natürlich beeinflussen und ist entsprechend so anzupassen, dass Suchmaschinen die Webseite als relevant einstufen. Dazu gehören Bilder und Videos, in erster Linie aber Texte. Denn durch sie können Google & Co. die Relevanz der Webseite am besten beurteilen. Das Ganze wird unter dem Begriff Suchmaschinenoptimierung (kurz: SEO) zusammengefasst und stellt einen elementaren Baustein bei der Webseiten- und Webshopgestaltung dar.

Und jetzt kommst Du ins Spiel. Versetze Dich in Deinen Kunden, der gerade im Netz auf der Suche ist nach Produkten, wie Du sie anbietest. Welche Suchbegriffe würde er wohl in Google eingeben? Diese Suchbegriffe solltest Du zu Deinen Keywords, also Schlüsselwörtern, machen. Das gilt zum einen für einzelne Produkte, genauso aber auch für Dein Unternehmen und Deinen Shop als Ganzes. Dein Ziel sollte es sein, Deine Webseite bzw. Deinen Webshop durch die Texte für Googlesuchen attraktiv zu machen.

Über SEO könnten wir jetzt mindestens 10 eigene Blogartikel verfassen und hinterher wäre immer noch nicht alles gesagt. Wichtig ist, dass Du auf dem Schirm hast, dass SEO eine entscheidende Rolle spielt für den Erfolg Deines Webshops. Für alle weiteren Fragen und Anliegen bzgl. SEO kannst Du natürlich auf unsere Unterstützung setzen. 😊

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