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Wie funktioniert Überraschung in Social Media?

Tagtäglich verbringen hunderttausende Menschen stundenlang Zeit auf Facebook, Instagram & Co. Dabei werden sie überrollt von Fluten an Millionen Bildern, Videos und Texten in allen denkbaren Formen und Farben. Wie soll da mein kleines, unscheinbares Profil herausstechen und die Aufmerksamkeit der Nutzer wecken? Die Antwort: mittels Überraschungseffekt!

Sobald dem Nutzer beim stupiden Scrollen durch Social Media etwas Ungewöhnliches über den Bildschirm läuft, etwas, was sich von anderen Beiträgen abhebt, etwas, womit er nicht rechnet, wird seine Aufmerksamkeit geweckt: er hält kurz inne, schaut sich den Beitrag genauer an und besucht anschließend vielleicht sogar das zugehörige Profil.

Was passiert in unserem Kopf, wenn wir durch Social Media scrollen?

Unser Gehirn verarbeitet aufgenommene Informationen nicht immer aktiv. Besonders auf Instagram bekommen wir innerhalb weniger Minuten sehr viel Input in visueller und akustischer Form. Einige der Bilder und Videos sagen mehr aus als andere. Aufnehmen tut sie unser Gehirn alle. Doch erinnern wir uns auch im Nachhinein wieder an den Inhalt eines einzelnen Beitrages unter den unendlich vielen, die wir über den Tag verteilt aufgenommen haben?

Inhalte, die uns auf Social Media begegnen, verarbeiten wir in Form einer unbewussten Informationsaufnahme. In den wenigsten Fällen öffnen wir Instgram & Co., um uns gezielt über ein bestimmtes Thema zu informieren. Vielmehr schauen wir uns die neusten Beiträge an, vielleicht besonders die, die ganz oben stehen, und freuen uns über den leckeren Cocktail, den unsere beste Freundin gestern Abend am See getrunken hat.

Unser Gehirn filtert pausenlos jegliche Eindrücke, die es über all unsere Sinne wahrnimmt. Die wichtigen davon bleiben und werden teilweise ins Langzeitgedächtnis geschoben, die weniger wichtigen werden gelöscht. Genauso passiert es auch mit den Eindrücken, die wir über Social Media wahrnehmen. Kurz nachdem wir einzelne Beiträge gesehen haben, erinnern wir uns nur noch an einen Bruchteil derer, die uns über den Bildschirm gelaufen sind. Und so ist das schöne Cocktailbild unserer Freundin, über das wir uns eben unterbewusst noch so gefreut haben, schon nach wenigen Minuten wieder aus unserem Kopf verschwunden. Die Beiträge, an die wir uns erinnern, sind in der Regel die, die sich von anderen Beiträgen abheben. Es sind die, die die Aufmerksamkeit der Nutzer mehr geweckt haben als die meisten anderen Beiträge

Wie aktiviert man den Nutzer?

Der Nutzer muss sich direkt angesprochen fühlen, er muss sich mit den Inhalten identifizieren können und das Gefühl bekommen, als sei der Beitrag eigens für ihn verfasst worden. Kurzum: wir müssen Reize setzen.

Reize lenken die Aufmerksamkeit des Nutzers auf den Beitrag und lassen ihn den Inhalt bewusst wahrnehmen. Wir erreichen eine aktive Informationsaufnahme seitens des Nutzers. Ihm ist es nun möglich, den Inhalt ins Langzeitgedächtnis zu schieben und abzuspeichern. Somit wird er sich auch später an den Inhalt des Posts erinnern.

Um den Nutzer aktiv an den Beiträgen teilhaben zu lassen, ist eine abwechslungsreiche Gestaltung der Beiträge notwendig. Das gilt sowohl für den Inhalt als auch für das Layout. Visuell ansprechend gestaltete Beiträge fördern die Aufmerksamkeit der Nutzer, neue Inhalte, spannende Themen und informative Posts machen Dich und Dein Profil interessant – und das nicht nur für den einzelnen Beitrag, sondern auch für zukünftige Beiträge. Ein tolles und nutzerfreundliches Tool zur Gestaltung Deiner Beiträge ist Canva.

Ein Beispiel

Ein gutes Praxisbeispiel ist der Instagram Feed von Andreas Larem. Hier wird die bewusst abwechslungsreiche Gestaltung des Feeds, um den Inhalt auf verschiedenster Art und Weise wiederzugeben, deutlich. Die Ziele bei der Gestaltung lagen unter anderem darin,

  • den SPD Style beizubehalten,
  • verschiedene Themenbereiche wiederzugeben,
  • möglichst viele Menschen mit dem Inhalt zu fesseln und
  • Fragen und Antworten einzubauen.

Fazit

Um einen Überraschungseffekt zu erzielen und Nutzer auf Deine Beiträge aufmerksam zu machen, sind die drei folgenden Punkte bei der Planung Deiner Posts wichtig:

  1. Abwechslungsreiche Inhalte
  2. Ansprechende Gestaltung
  3. Aktive Teilhabe fördern

Durch belebte, abwechslungsreiche Inhalte Deiner Beiträge werden die Nutzer auf Deine Posts und damit auf Dein Profil aufmerksam. In unserem Blogartikel Social Media selbst machen oder abgeben? beantworten wir einige Fragen zum Thema Social Media und welche Vorteile es haben kann, eine Agentur mit der Gestaltung Deines Social Media Auftritts zu beauftragen.

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