Webseite anpassen

6 Gründe, wann Du dringend Deine Webseite anpassen musst!

In manchen Fällen ist das Thema Webseite anpassen zwecks eines aktuellen Designs oder neuer Funktionen wünschenswert. In manchen Fällen ist es auch sinnvoll, eine Webseite anpassen zu lassen. Doch es gibt einige Punkte, bei denen es nicht bei einem „sinnvoll“ bleibt und die Überarbeitung der Webpräsenz unumgänglich ist. Welche sind das?

1. Kein aktuelles Sicherheitszertifikat

Ein „Secure-Sockets-Layer“, kurz SSL, verschlüsselt den Austausch von Daten, die von einem Computer zu einem Server geschickt werden. Das sogenannte SSL-Zertifikat ist vergleichbar mit einem Vertrag zwischen Web-Browser und dem Web-Server, in dem die Konditionen des Austauschs definiert sind. Seit Mai 2018 ist die SSL-Verschlüsselung Deiner Webseite Pflicht. Normalerweise ist das schon seit Längerem standardmäßig bei neuen Webseiten mit dabei, doch es gibt noch einige ältere Webseiten, bei denen eine Verschlüsselung fehlt. Du erkennst das SSL-Zertifikat an dem kleinen Schlüsselsymbol oben im Browser:

Stattdessen ist bei Dir ein rotes, durchgestrichenes Schloss? Dann solltest Du unbedingt Deine Webseite anpassen.

2. Fehlende mobile Optimierung

Seit diesem Jahr kann einem die fehlende mobile Optimierung das Ranking in Suchmaschinen kosten. Sprich, ist die Webseite nicht für die Nutzung am Smartphone angepasst, taucht diese nicht mehr in den Suchergebnissen auf. Da inzwischen der Großteil aller Webseiten-Aufrufe mobil stattfindet, ist dies ein essentieller Faktor, um sichtbar zu bleiben. Hier gibt es einen kostenlosen Test.

Webseite anpassen mobile Optimierung

3. Impressum und Datenschutz sind nicht vorhanden

Mittlerweile gehören Impressum und Datenschutz zu den Grundlagen einer Homepage. Wer hier noch nicht ausgestattet ist, sollte dringend die Webseite anpassen. Es gibt unzählige Anwälte, die sich darauf spezialisiert haben, Unternehmen diesbezüglich abzumahnen. Im Internet gibt es sogar kostenlose Generatoren, mit denen Du beides, Impressum und Datenschutz, selbstständig erstellen kannst.

4. Cookie Banner

Das ist keineswegs ein hübsches Plakat mit Keksen. Cookies sind nichts anderes als Textdateien, die Informationen über die Nutzer auf der Webseite speichern. Dabei gibt es notwendige Cookies, die dafür sorgen, dass Funktionen auf der Webseite laufen, wie bspw. das Laden eines Warenkorbs.

Zusätzlich gibt es optionale Cookies, die zum Beispiel Daten für spätere Werbeanzeigen sammeln. Diese müssen inzwischen vom Nutzer bestätigt werden und dürfen nicht einfach so aktiv sein. Manche Webseiten haben zwar einen Cookie-Banner, jedoch sind die optionalen Cookies vorab schon ausgewählt. Dies ist ebenfalls nicht mehr legal.

Dein Webseiten Betreiber oder Deine Agentur sollte hier der richtige Ansprechpartner sein, um das Thema Webseite anpassen mit dem entsprechenden Tool für solch einen Banner zu gewährleisten.

5. Bilder nicht oder falsch gekennzeichnet

Bilder unterliegen einer Vielzahl an Rechten. Wer auf seiner Webseite Bilder veröffentlicht und diese nicht selbst geschossen hat, muss genaustens auf die Rechte bei der Verwendung achten. Zwar gibt es im Internet zahlreiche Bilderdatenbanken, die teilweise sogar kostenlos Bildmaterial zur Verfügung stellen, jedoch ist hier unbedingt die damit verknüpfte Lizenzbedingung zu beachten. Diese sollten genau gelesen werden, um herauszufinden wo, wie und in welchem Umfang das Bild verwendet werden darf.

Wer öfter Bildmaterial, bspw. für einen Blog benötigt, für den lohnt es sich meist, professionelle Bilder erstellen zu lassen, um diese rechtssicher zu nutzen.

6. Defekte oder ungültige Links

Ein defekter oder ungültiger Link ist einer, der ins Leere führt oder Fehler enthält. Das führt sowohl für die Nutzer zu Problemen als auch für die Suchmaschine. Demnach sorgen defekte Links dafür, dass das Ranking der Webseite in den Suchmaschinen je nach Häufigkeit von defekten Links stark negativ beeinflusst wird. Dadurch ist die Auffindbarkeit der Webseite im Internet eingeschränkt.

Kostenlose Tools wie der Broken Link Checker ermöglichen Dir die eigenständige Überprüfung auf defekte Links.

Fazit zum Thema Webseite anpassen

Sicherlich gibt es noch viele weitere Faktoren, nach welchen das Anpassen Deiner Webseite sinnvoll wäre. Doch zunächst solltest Du dabei die essentiellen Punkte angehen, die Deine Homepage rechtssicher machen. In Deutschland haben wir hier zahlreiche Anforderungen und Vorgaben, vor allem was das Thema Datenschutz angeht. Unwissen schützt im Netz leider nicht vor Abmahnungen oder Strafen.

Unbedingt die Webseite anpassen? Ja! Kümmere Dich frühzeitig um diese Themen – es lohnt sich doppelt!☺️

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