Förderprogramm "Digitalisierungsprämie Plus"

Einfach & schnell – mit dem Förderprogramm „Digitalisierungsprämie Plus“ digital durchstarten

Durch den Wandel der Digitalisierung entstehen ganz neue Möglichkeiten, an die vor einigen Jahren noch niemand dachte. Sowohl Privatleute als auch Unternehmen können von diesem Wandel profitieren. Entscheidend für den Erfolg ist, dass und vor allem wie diese Möglichkeiten genutzt werden. Dabei stoßen besonderes kleine und mittlere Unternehmen (KMU) auf Schwierigkeiten. Denn oftmals fehlen Ressourcen und das nötige Know-How, um dem Wandel der Digitalisierung aktiv zu folgen.

Das Wirtschaftsministerium des Landes Baden-Württemberg möchte die Bemühungen kleiner und mittlerer Unternehmen im Zuge der Digitalisierung unterstützen und fördern. Dafür wurde ein Förderprogramm ins Leben gerufen – „Digitalisierungsprämie Plus„. Was genau dahinter steckt, wer gefördert wird und was zu beachten ist, erfährst Du hier.

Was genau verbirgt sich hinter dem Förderprogramm „Digitalisierungsprämie Plus“?

In Zusammenarbeit mit der L-Bank, der Staatsbank von Baden-Württemberg, steht für das Förderprogramm ein Budget von insgesamt 66 Millionen Euro bereit. Dieses soll laut Informationen des Ministeriums eingesetzt werden, um einerseits Digitalisierungsprojekte und andererseits Maßnahmen zur Verbesserung der IT-Sicherheit in KMU zu fördern. Das grundlegende Ziel der Förderung beschreibt die L-Bank so:

„Sie [die Digitalisierungsprämie Plus] soll wesentlich dazu beitragen, die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie möglichst rasch zu überwinden und gleichzeitig Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen im Land nachhaltig zu unterstützen.“

Informationsblatt der L-Bank zum Förderprogramm „Digitalisierungsprämie Plus“

Gefördert werden Projekte mit einem Kostenvolumen zwischen 10.000 Euro und 120.000 Euro. Dabei wird unterschieden zwischen den beiden folgenden Varianten:

? Zuschussvariante (direkter Zuschuss)

Bei der Zuschussvariante erhalten KMU im Zuge des Förderprogramms einen direkten Zuschuss für ihre Digitalisierungsprojekte. Voraussetzung ist eine Antragstellung bei der L-Bank sowie eine maximale Anzahl von bis zu 500 Mitarbeitern.

Die Höhe der Förderung hängt von den Investitionen für Dein Digitalisierungsprojekt ab. Eine wichtige Grenze ist hierbei die 50.000 € Marke: bis einschließlich 50.000 € zuwendungsfähiger Ausgaben ergibt sich ein Zuschuss von 6.000 €, maximal aber 50 %. Bei mehr als 50.000 € beträgt der Zuschuss 12 % der zuwendungsfähigen Ausgaben, maximal aber 12.000 €.

⚠️ Wichtig: Projekte mit zuwendungsfähigen Ausgaben unter 10.000 € und über 120.000 € sind nicht förderberechtigt.

Quelle: Merkblatt Förderprogramm „Digitalisierungsprämie Plus“ – Zuschussvariante, abgerufen am 21.03.2021

? Bei Fragen zur Antragstellung für die Zuschussvariante kannst Du Dich auf dieser Webseite informieren oder Dich an die Hotline der L-Bank unter 0721 150 3020 wenden. Auch das Antragsformular, über das Du die Förderung beantragen kannst, findest Du auf der Webseite.

? Darlehensvariante (zinsverbilligtes Darlehen mit Tilgungszuschuss)

Die Darlehensvariante des Förderprogramms richtet sich in erster Linie an KMU, denen es nicht möglich ist, ihr Digitalisierungsprojekt aus eigenen Mitteln zu finanzieren. Bei dieser Variante muss bei der KfW ein verbilligtes Darlehen beantragt werden. Nach erfolgreicher Durchführung erhält der Antragsteller einen Tilgungszuschuss, der die Rückzahlung des Darlehens mindert. Auch bei dieser Variante des Förderprogramms ist eine Mitarbeiterzahl von maximal 500 Voraussetzung.

Der Tilgungszuschuss besteht aus zwei Teilen: zum einen aus einem Tilgungszuschuss aus Mitteln des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg, zum anderen aus einem zusätzlichen Tilgungszuschuss aus Mitteln der KfW.

Die Höhe der Förderung hängt vom Darlehensbetrag ab, den Du für Dein Digitalisierungsprojekt aufwendest. Genau wie bei der Zuschussvariante spielt wieder die 50.000 € Marke eine wichtige Rolle: bis einschließlich 50.000 € Darlehensbetrag ergibt sich ein Zuschuss von 6.000 €, maximal aber 50 % des Bruttodarlehens. Zusätzlich dazu erhältst Du einen Tilgungszuschuss der KfW in Höhe von 3 % des Bruttodarlehensbetrages. Bei mehr als 50.000 € beträgt der Zuschuss 12 % der zuwendungsfähigen Ausgaben, maximal aber 12.000 €. Auch hier gewährt die KfW einen Tilgungszuschuss in Höhe von 3 % des Bruttodarlehensbetrages.

⚠️ Wichtig: Projekte mit einem Bruttodarlehensbetrag unter 10.000 € und über 120.000 € sind nicht förderberechtigt.

Quelle: Merkblatt Förderprogramm „Digitalisierungsprämie Plus“ – Darlehensvariante, abgerufen am 21.03.2021

? Bei Fragen zur Antragstellung für die Darlehensvariante kannst Du Dich auf dieser Webseite informieren oder Dich an die Hotline der L-Bank unter 0711 122 2345 wenden. Auch das Antragsformular, über das Du die Förderung beantragen kannst, findest Du auf der Webseite.

Förderprogramm "Digitalisierungsprämie Plus"

Wer ist förderberechtigt und welche Voraussetzungen gibt es?

Ein paar wenige Voraussetzungen müssen erfüllt sein, um einen Antrag für das Förderprogramm stellen zu dürfen. Du bist berechtigt für eine Antragstellung, wenn Du

  • Freiberufler bist oder ein gewerbliches Unternehmen führst,
  • am Standort Baden-Württemberg aktiv bist,
  • ein Digitalisierungsprojekt planst
  • und Dein Unternehmen über maximal 500 Mitarbeiter*innen (Teilzeitkräfte anteilig) verfügt.

⚠️ Achtung: Nicht gefördert werden Unternehmen, an denen ein anderes Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern oder eine öffentliche Stelle zu 25 % oder mehr beteiligt ist. Außerdem sind Unternehmen ausgeschlossen, die in der Land- und Forstwirtschaft (Primärproduktion) sowie in der Fischerei und Aquakultur tätig sind und sogenannte Unternehmen in Schwierigkeiten im Sinne des EUBeihilferechts.

Du hast für Dein Unternehmen bereits eine Digitalisierungsprämie erhalten? Dann ist eine weitere Antragstellung bei der L-Bank erst nach einem Jahr wieder möglich. Genauere Infos dazu findest Du im Merkblatt auf der Webseite der L-Bank.

Was wird gefördert?

Die folgenden drei Bereiche werden mit dem Förderprogramm „Digitalisierungsprämie Plus“ gefördert:

  • Digitalisierung von Projekten und Verfahren wie beispielsweise die Einbindung cyber-physischer Systeme in die Produktion oder die Integration von Customer-Relationship-Management-Systemen an digitale Kundenschnittstellen
  • Digitalisierung von Produkten und Dienstleistungen wie beispielsweise der Aufbau digitaler Plattformen oder die Einführung von predictive-maintenance Anwendungen zur Fernwartung
  • Strategie und Organisation wie beispielsweise die Initialisierung der Nutzung von Cloudtechnologie oder der Implementierung eines Social Media Kommunikationskonzeptes

Unterstützt wird unter anderem die Anschaffung von Hard- und Software für Informations- und Kommunikationstechnik sowie damit verbundene Dienstleistungen. Dazu gehören auch die Migration bisheriger Daten auf die neuen Systeme sowie notwendige Mitarbeiterschulungen.

Die Förderung entstehender Linzenz- und Servicegebühren ist beschränkt auf maximal 12 Monate. Schulungskosten werden bis zu 50 % der Kosten für Hard- und Software (einschließlich Lizenz- und Systemservicegebühren) sowie den damit verbundenen Dienstleistungen gefördert.

Entscheidend für eine Förderung ist, dass durch die Projekte ein Digitalisierungsfortschritt erzielt wird. So werden beispielsweise Ersatzbeschaffungen für bereits vorhandene Systeme oder gängige Online-Marketing-Maßnahmen wie Suchmaschinenoptimierung nicht gefördert.

Wie unterstützt Dich STARTS dabei?

Vielleicht ist Dir aufgefallen, dass einige der förderberechtigten Maßnahmen von uns übernommen werden können. Wir unterstützen Dich zum Beispiel gerne dabei, eine für Dich passende Digitalisierungsstrategie zu entwickeln und sie umzusetzen. Gemeinsam erarbeiten wir Konzepte und finden Lösungen für Deinen digitalen Fortschritt, mit denen Du Dich identifizieren kannst. So kannst auch Du am Förderprogramm „Digitalisierungsprämie Plus“ teilnehmen.

Dazu kann zum Beispiel auch die Implementierung eines Social Media Konzeptes gehören. Die optimale Nutzung von Social Media Kanälen gehört zu unseren Kernkompetenzen. Gerne helfen wir Dir dabei, die damit entstandenen Möglichkeiten auszuschöpfen und sie zu Deinen Gunsten zu Nutzen. Dabei geht es nicht zwingend nur um Werbung über soziale Medien – vielmehr geht es um Austausch mit der Community und um Präsenz auf verschiedenen Plattformen. So können wichtige Informationen zu Dir, Deinem Unternehmen oder Projekten in kurzer Zeit mit vielen Menschen geteilt und verbreitet werden.

Neben diesen Aspekten gewinnt auch der Ausbau des elektronischen Handels immer weiter an Bedeutung. Dies hat uns nicht zuletzt die Coronakrise gezeigt. Ganz besonders wichtig ist dabei die mobile Optimierung, denn inzwischen wird der größte Teil elektronischen Handelns über mobile Endgeräte abgewickelt. Mit unserem Projekt wasjetzt Odenwald durften wir in diesem Bereich wachsen und können Dich nun auch hier optimal und sehr umfassend unterstützen.

Bei weiteren Fragen zu den Möglichkeiten, wie wir Dich in Deinem digitalen Wandel unterstützen können, melde Dich gerne bei uns!

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