Der Sprung in die Selbständigkeit

Wir haben es gewagt: 100% Selbstständig mit STARTS. Das war natürlich keine Entscheidung von heute auf morgen. Warum wir diesen Schritt gemeinsam gegangen sind und welcher Weg uns dorthin geführt hat, möchte wir euch heute zeigen.

Sebastian

Das Thema Webdesign begleitet mich schon seit nun fast 10 Jahren, verrückt! Dabei bin ich aus Interesse eher zufällig zur Webseitengestaltung gekommen. Wer mich kennt weiß: Habe ich einmal meine Begeisterung für mein Thema entfacht, bin ich kaum zu bremsen. Während der Schulzeit verlor ich mich daher regelmäßig stundenlang in Internet Foren, teste Programme und brachte mir nach und nach selbst die Grundlagen des Webdesigns bei. Klar, neben Freunden, Familie, Schule und Fußball war die Zeit eher knapp bemessen und es blieb daher eher bei einem Hobby. Trotz allem kam der ein oder andere schon damals auf mich zu und ich bastelte die ersten Webseiten als Aufträge für Menschen aus dem Bekanntenkreis. Dann grätschte das Studium in mein Leben. Warum auch immer – nachher ist man ja bekanntlich immer schlauer – entschied ich mich klassisch für ein trockenes duales BWL Studium und arbeite nebenbei in einem großen Unternehmen als kleiner angestellter Controller. Klingt spannend? Ne, finde ich auch nicht. Doch zum Glück hat sich Theresa in einer kleinen beruflichen Krise im Kreis gedreht und da kamen meine Webdesign Skills gerade richtig…

Theresa

“Trust me, I’m an engineer” – Richtig gelesen, ich bin eigentlich studierte Ingenieurin. Wie das zusammenpasst? Kommt noch. Kreativität fließt schon immer durch meine Adern. Malen, zeichnen, basteln, handwerklich kreativ werden – das alles zog sich durch meine Kindheit wie ein roter Faden. Gleichzeitig hab ich mich oft selbst in irgendwelchen organisatorischen Posten und Leitungsfunktionen wiedergefunden, ohne genau zu wissen, wie ich da eigentlich hingekommen bin. Scheinbar vertraut man mir ganz gerne die verantwortungsvolle Komplett-Koordination von Veranstaltungen, Geburtstagen, Festen und Projekten an. Ob das nun immer freiwillig geschieht sei dahingestellt, doch letztendlich macht es mir Spaß Dinge zu strukturieren und um zu setzen. Dann kam, doch plötzlicher als gedacht, das Abitur und irgendwas sollte folgen. Das einzig plausible beim Mix aus Kreativität und Organisationstalent: Energiewirtschaft. Was? Naja, ein Themengebiet was mich ebenfalls interessierte und vor allem, aus damaliger Sicht betrachtet, für mich spannende Jobmöglichkeiten mit sich zog. Praxisbezogen sollte es sein, also dual. Die Hoffnung, das Wissen bei einem Stadtwerk oder Energieversorger innovativ und voller Tatendrang umzusetzen wurde schnell vom Arbeitsalltag überrumpelt. Es folgte der Versuch, mich als Dozentin mit den eigentlich spannenden Inhalten an die Studenten zu wenden, doch wirklich entfachte auch das nicht meine kreative Seele. Eine Zeit voller Unsicherheit war das Resultat: Wie soll es weitergehen? In meinem aktuellen Beruf wollte ich nicht bleiben. Nochmal studieren? Eine Ausbildung? Selbstständigkeit? Zum Glück kannte ich Sebastian schon seit meiner Kindheit …

Die Geburt von STARTS

Die STARTS Wahlheimat Heckenmühle, gleichzeitig der Wohnort von Theresa, war der beste Ort, um betriebswirtschaftliches Know How und das Austesten von eigenen Webdesign Projekten zu starten. Theresa hatte sich zwischenzeitlich eigenständig in die Adobe Grafikdesign Welt eingefuchst und hier endlich die lang ersehnte Motivation gefunden. Ideen über Ideen und am Ende der Entschluss: Wir haben doch eigentlich nichts zu verlieren?

Im Sommer 2019 entwickelte sich der Plan immer konkreter und bei Sebastian stand schnell fest: Das ist mein Ding, ich kündige! Im Oktober 2019 war der unbeliebte Montag dann auf einmal ein Tag der unbegrenzten Möglichkeiten. Freie Zeiteinteilung, keine Verpflichtungen, Selbstorganisation. Gar nicht so einfach, doch für Sebastian die lang ersehnte Freiheit, das tun zu können, was ihm wirklich Spaß macht. Und Theresa? Zu Beginn zwei Menschen Vollzeit zu finanzieren war kein Wagnis, was wir eingehen wollten. Die Option einer Teilzeit Stelle bei ihrem aktuellen Unternehmen kam da genau richtig um die Ecke. Ein halbes Jahr Testphase halb STARTS halb Teilzeit und die Kündigung lag auch bei Theresa auf dem Tisch. Für manche mag es wie ein Wagnis erscheinen, doch für uns war es ab diesem Zeitpunkt eine logische Konsequenz. Wir arbeiten jeweils mit einem unserer besten Freunde zusammen und zusätzlich am schönsten Ort der Welt. Doch genug geredet, es wird Zeit, wieder an die Arbeit zu gehen. 😉

Denise Trautmann

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